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Forschung: Es gibt keinen weiblichen G-Punkt

Forschung: Es gibt keinen weiblichen G-Punkt

Forschung: Es gibt keinen weiblichen G-Punkt

Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat eine Metastudie auf Basis der Forschungsergebnisse der letzten 60 Jahre durchgeführt und kommt zu dem Ergebnis, dass der weibliche G-Punkt nicht existiert.

New Haven – Ein Forscherteam aus den USA und Israel hat bei einer Untersuchung von Sexualstudien der letzten 60 Jahre keine Beweise für die Existenz eines weiblichen G-Punktes gefunden. “Es gibt kein anatomisches Gebilde wie den G-Punkt”, erklärte Amichai Kilchevsky vom Yale–New Haven-Krankenhaus. Eine Gruppe von Wissenschaftlern hatte für die Untersuchung insgesamt 96 Studien ausgewertet.

Kilchevsky gestand, dass das Ergebnis nicht zu “1.000 Prozent” sicher sei. Allerdings würden Forscher wohl nur mit fortschrittlicheren Methoden neue Erkenntnisse erzielen können.

Der G-Punkt

Der G-Punkt wurde nach Ernst Gräfenberg benannt, einem deutschen Arzt, der 1950 in einem Artikel von einer “erogenen Zone in der vorderen Vaginalwand, entlang der Harnröhre, die bei sexueller Stimulation anschwillt” schrieb. [dts Nachrichtenagentur]

Sebastian Fiebiger (): Der G-Punkt war in der Schulmedizin schon von jeher großen Zweifeln unterzogen. Ähnlich wie das unsinnige “Entschlacken” hält sich dieser Mythos aber seit Jahrzehnten und vermutlich waren Millionen Männer auf der Suche nach dem “heiligen Gral” der weiblichen Erregung.


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