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Kopfschmerzen: Ursachen, Hausmittel und Medikamente

Kopfschmerzen können viele Ursachen haben

Kopfschmerzen können viele Ursachen haben

Letzte Nacht zu viel gefeiert? Zu wenig geschlafen? Zuviel Stress? Und dann passiert es – Kopfschmerzen! Ein Pochen hinter den Schläfen, ein Klopfen hinter der Stirn, ziehende Schmerzen. Mehr als 70 Prozent aller Deutschen leiden unter Kopfschmerzen. Oft nur gelegentlich, bei vielen aber bereits chronisch. Es gibt 165 verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Am verbreitesteten ist der Spannungskopfschmerz.

Welche Ursachen lösen Kopfschmerzen aus und was kann man dagegen tun?

Mit ein paar Entspannungstechniken und dem einen oder anderen Medikament bekommt man den unangenehmen, ziehenden Schmerz in den Griff.

Ursachen für Kopfschmerzen

An erster Stelle steht mal wieder der Stress, gefolgt von zu wenig Schlaf, bewussten und unbewussten Ängsten, psychischen Problemen und Ärger.

Aber auch Muskelverspannungen im Nacken und Schulterbereich können Auslöser sein.

Wie kann man Kopfschmerzen vorbeugen?

Zuerst einmal ist es wichtig herauszufinden, wann und in welchen Situationen die Kopfschmerzen auftreten. Diese Ursachen sollte man dann möglichst meiden. Das ist nicht immer einfach. Besonders dann nicht, wenn der Auslöser bei der Arbeit liegt und man froh ist, einen Job zu haben. Bei übermäßigem Stress kann regelmäßige Bewegung an der frischen Luft helfen. Entspannungstechniken wie Yoga und autogenes Training können relativ schnell erlernt werden. Wer viel und vor allem lange am Computer arbeitet, sollte einmal pro Stunde eine kleine Pause machen, damit sich die Muskulatur nicht verspannt.

Hausmittel: Wie kann ich mir selber helfen?

Bei Schmerzen hinter der Stirn können kalte Kompressen Linderung verschaffen.

Durch Kälte verengen sich die Gefäße, was als angenehm empfunden wird. Sind die Beschwerden im Nackenbereich, kann man es mit heißen Kompressen versuchen. Wärme regt die Durchblutung an und wirkt entspannend auf die verkrampfte Muskulatur. Bewährt haben sich auch Massagen der Stirn und Nackenpartie. Stirn, Schläfen und Hinterkopf mit Daumen und Zeigefinger in kreisenden Bewegungen mindestens fünf Minuten massieren.

Kopfschmerzen: Müssen Medikamente sein?

Um dem sogenannten Schmerzgedächtnis vorzubeugen, empfehlen Experten möglichst frühzeitig ein Medikament einzunehmen. Das Schmerzgedächtnis kann sich bilden, weil häufige, länger andauernde Schmerzreize die Schmerzrezeptoren im Gehirn empfindlich machen. Die eigentlich leichten Schmerzen werden zunehmend stärker und können sogar chronisch werden.

Gut verträglich und schnell schmerzlindernd können Arzneimittel sein, die den Wirkstoff Acetylsalicylsäure enthalten. Am bekanntesten ist Aspirin. Schmerzmittel sollten aber nur drei bis vier Tage hintereinander und höchstens zehn Tage im Monat eingenommen werden. Sonst können sie selber Kopfschmerzen verursachen! Werden die Beschwerden nicht besser, suchen Sie bitte unbedingt Ihren Arzt auf.

Deine Meinung: Hast Du auch öfter Kopfschmerzen? Was tust Du dagegen? Schreibt uns Deine Erfahrungen. Das kannst Du gleich unter diesem Artikel tun.

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